Recherche ohne Rückenleiden

Das Studierendenparlament (StuPa) hat sich auf einer Sitzung am 29. November 2017 für die Anschaffung eines Aufsichtscanners für die Campusbibliothek ausgesprochen. Die Abstimmung erfolgt mit einer Zustimmung von 16 Ja-Stimmen, keinen Gegenstimmen und einer Enthaltung. Aufsichtscanner ermöglichen das stark beschleunigte Scannen von Buchkapiteln, Textdokumenten und Karten. Bei gängigen Modellen genügt mittlerweile das einfache Durchblättern eines Buches, um ein zusammenhängende Digitalkopie erstellen zu können. Eine automatische Kontrast- und Zuschnitt-Regulierung ermöglichen das weitestgehend verzerrungsfreie Abbilden der Dokumente. Die Ausgabe kann in verschiedenen Text- und Bilddateiformaten erfolgen und per USB-Port ausgegeben, per E-Mail-Anbindung verschickt oder direkt in eine verknüpfte Datenbank übertragen werden.

Ein Auflagescanner ermöglicht den Studierenden, umfangreiche Vorrecherchen für Semesterprojekte, Abschlussarbeiten oder die Einarbeitung in ein Vorlesungsthema örtlich wie zeitlich unabhängig zu gestalten. Sie erübrigen den mühsamen Transport großer Büchermengen und erlauben den Zugriff auf begrenzt vorhandene
Lehrmaterialien. Beispielsweise kann so verhindert werden, dass einzelne Studierende zu Semesterbeginn die Werke mehrerer Autoren „auf Probe“ ausleihen, bevor sie das für sie richtige Lehrbuch gefunden haben.

News Reporter
Ich bin Beuth-Student und Teil des Rats für Zukunftsweisende Entwicklung (RZE). Im neuen Haushaltsjahr sitze ich für euch im Fachbereichsrat (FBR) VII und in der Akademischen Versammlung (AV).

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